DieSchulApp
- 535.00 Bewertungen
- 4,6
- Entwickler
- Virality GmbH
- Veröffentlicht
- 18.08.2015
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Wer den Schulalltag bisher über lose Zettel, E-Mails und mehrere Chatgruppen organisiert, kennt das Problem: Informationen sind zwar irgendwo vorhanden, aber selten dort, wo man sie gerade braucht. Genau an dieser Stelle setzt DieSchulApp an. Ich habe sie als Werkzeug für die Kommunikation innerhalb einer Schule betrachtet und finde den Ansatz besonders dann sinnvoll, wenn Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie die Verwaltung einen gemeinsamen digitalen Anlaufpunkt brauchen.
Die Anwendung gehört zur Kategorie Lernen, ist kostenlos erhältlich und stammt von Virality GmbH. Im Alltag wirkt sie weniger wie eine klassische Lern-App und mehr wie eine digitale Verbindung zwischen den verschiedenen Teilen der Schulgemeinschaft. Das ist wichtig für die Erwartungshaltung: Wer interaktive Übungen, Vokabeltrainer oder Unterrichtsvideos sucht, ist hier vermutlich falsch. Wer dagegen Nachrichten, schulische Abläufe und den Austausch mit der Schule gebündelter vorfinden möchte, bekommt ein deutlich passenderes Werkzeug.
DieSchulApp hat im Google-Play-Umfeld eine durchschnittliche Bewertung von 4,6 bei rund 2,8 Tausend Bewertungen und wurde bereits über 100 Tausend Mal installiert. Diese Zahlen machen sie nicht automatisch zur besten Lösung für jede Schule, zeigen aber, dass sie nicht nur für einen kleinen Testkreis gedacht ist. Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren passt zum schulischen Einsatz, bei dem auch jüngere Schülerinnen und Schüler oder Familienmitglieder mit der Anwendung in Berührung kommen können.
Von der Installation bis zum ersten sinnvollen Einsatz
Was ich von der App im Alltag erwarten würde
Der größte Vorteil liegt für mich in der Bündelung. Statt morgens mehrere Kanäle zu prüfen, kann eine Schule ihre Kommunikation an einem zentralen Ort strukturieren. Das hilft besonders bei Informationen, die zwar wichtig sind, aber nicht jedes Mal ein persönliches Gespräch erfordern: Hinweise zum Schulbetrieb, Mitteilungen an bestimmte Gruppen oder organisatorische Nachrichten lassen sich grundsätzlich besser einordnen, wenn sie nicht zwischen privaten Nachrichten und allgemeinen E-Mails verschwinden.
Gleichzeitig sollte man die Rolle der App realistisch sehen. Sie ersetzt nicht automatisch jedes Gespräch mit einer Lehrkraft und löst auch keine organisatorischen Probleme, die innerhalb einer Schule schlecht abgestimmt sind. Eine digitale Plattform kann Informationen übersichtlicher bereitstellen, aber sie kann nur so klar sein wie die Inhalte und Abläufe, die dort gepflegt werden. Für mich ist das ein entscheidender Punkt: DieSchulApp ist vor allem dann nützlich, wenn die Schule sie konsequent als gemeinsamen Kommunikationsweg verwendet.
Für Eltern kann das bedeuten, dass schulische Hinweise weniger verstreut ankommen. Lehrkräfte profitieren eher davon, Informationen zielgerichtet an die passende Gruppe zu geben, anstatt dieselbe Nachricht mehrfach über verschiedene Kanäle zu verteilen. Schülerinnen und Schüler erhalten einen digitalen Zugang zum Schulgeschehen, sollten die App aber nicht als Ersatz für Eigenverantwortung verstehen. Wer wichtige Hinweise nur liest, wenn eine andere Person daran erinnert, wird auch mit einer zentralen Anwendung nicht automatisch besser organisiert.
Mein erster praktischer Tipp lautet deshalb: Installiere die App nicht mit der Erwartung, sofort eine vollständige persönliche Übersicht vorzufinden. Der Nutzen entsteht erst, wenn die eigene Schule, Klasse oder zuständige Gruppe korrekt eingerichtet ist. Vorher kann die Anwendung eher wie ein leerer Eingang wirken. Das ist kein Zeichen dafür, dass sie nutzlos ist, sondern ein Hinweis darauf, dass die Verbindung zur jeweiligen Schulgemeinschaft der entscheidende erste Schritt ist.
Die ersten Minuten nach der Einrichtung
Nach der Installation würde ich mir bewusst ein paar Minuten nehmen, um die grundlegenden Angaben sorgfältig zu prüfen. Besonders wichtig ist, dass die richtige Schule und die passende Rolle ausgewählt beziehungsweise zugeordnet werden. Eine Mutter oder ein Vater braucht andere Informationen als eine Lehrkraft, und eine Schülerin sollte nicht versehentlich in einem Bereich landen, der für eine andere Person gedacht ist.
Ich würde außerdem nicht einfach jede sichtbare Benachrichtigung bestätigen, ohne zu überlegen, wofür sie gedacht ist. Bei einer Schul-App können Hinweise schnell an Bedeutung verlieren, wenn alles gleich dringend wirkt. Sinnvoller ist es, nach der Einrichtung zu beobachten, welche Mitteilungen tatsächlich regelmäßig gebraucht werden. So lässt sich der eigene Umgang mit der App von Anfang an ruhiger gestalten, statt bei jedem Signal sofort reagieren zu müssen.
Ein weiterer Punkt, der leicht übersehen wird: Die App ist nur dann ein verlässlicher Informationsort, wenn die Familie intern klärt, wer welche Informationen verfolgt. In einem Haushalt mit mehreren Kindern kann es sonst passieren, dass Nachrichten zwar ankommen, aber niemand sicher weiß, ob sie bereits gelesen oder weitergegeben wurden. Ich würde deshalb eine einfache Gewohnheit empfehlen: Nach dem Öffnen kurz prüfen, ob eine neue Mitteilung eine konkrete Handlung verlangt, und diese Handlung direkt festhalten.
Das klingt banal, ist aber ein echter Unterschied zwischen bloßem Installieren und sinnvoller Nutzung. Eine Nachricht über einen Termin ist noch keine Organisation. Erst wenn sie in den eigenen Tagesablauf übernommen wird, entsteht ein praktischer Vorteil. DieSchulApp kann dabei als Ausgangspunkt dienen, ersetzt aber nicht automatisch den Kalender, den Familienplaner oder die persönliche Aufgabenliste.
Der erste erfolgreiche Vorgang
Für einen ersten Erfolg würde ich nicht versuchen, sämtliche Bereiche der Anwendung zu erkunden. Besser ist eine kleine, überprüfbare Aufgabe: eine aktuelle schulische Mitteilung finden, ihren Adressatenkreis verstehen und daraus ableiten, was als Nächstes zu tun ist. Wenn beispielsweise eine Information nur eine bestimmte Klasse betrifft, sollte anschließend klar sein, ob sie die eigene Familie betrifft und ob daraus eine Vorbereitung oder Rückmeldung entsteht.
Genau an diesem Punkt zeigt sich der Wert einer schulischen Kommunikations-App. Die erfolgreiche Nutzung besteht nicht darin, möglichst lange in Menüs zu bleiben, sondern eine Information ohne Umwege in eine Handlung zu übersetzen. Bei einer Mitteilung für den nächsten Schultag könnte das heißen, eine benötigte Sache bereitzulegen, einen Termin zu notieren oder eine Rückfrage rechtzeitig zu stellen.
Ich würde neuen Nutzerinnen und Nutzern empfehlen, nach dem ersten Öffnen nicht nur den Nachrichtentext zu lesen, sondern auf drei Dinge zu achten: Für wen gilt die Mitteilung, bis wann ist sie relevant und muss ich selbst etwas tun? Diese kleine Prüfung verhindert ein häufiges Missverständnis bei zentralen Schulplattformen: Nicht jede Nachricht ist persönlich an mich gerichtet, und nicht jede Information verlangt eine Antwort.
Für Lehrkräfte liegt der erste sinnvolle Erfolg eher darin, eine Nachricht so zu formulieren, dass Eltern und Lernende sie ohne zusätzliche Erklärung verstehen. Eine kurze, klare Mitteilung mit eindeutigem Bezug ist hilfreicher als ein langer Text, der wichtige Details versteckt. Die App kann die Zustellung unterstützen, aber die Qualität der Kommunikation bleibt eine Frage der Formulierung.
Wo neue Nutzer leicht ins Stocken geraten
Die häufigste Verwirrung dürfte nicht in der Bedienung selbst entstehen, sondern bei der Frage, warum bestimmte Inhalte nicht sichtbar sind. Bei einer Anwendung, die die gesamte Schulfamilie verbinden soll, hängt viel davon ab, welche Schule, Klasse oder Rolle tatsächlich hinter dem Zugang steht. Wenn eine erwartete Nachricht fehlt, würde ich deshalb zuerst die eigene Zuordnung prüfen und nicht sofort an einen technischen Fehler denken.
Ebenso wichtig ist die Unterscheidung zwischen allgemeiner Information und persönlicher Kommunikation. Eine schulweite Nachricht kann für viele Menschen sichtbar sein, während eine klassenbezogene Mitteilung nur einen kleineren Kreis betrifft. Wer diese Ebenen vermischt, kann schnell glauben, es würden Inhalte fehlen oder die App sei unübersichtlich. In Wirklichkeit hilft oft schon die Frage: Gehört diese Information zur gesamten Schule oder nur zu meiner konkreten Gruppe?
Eine weitere Stolperfalle ist die Erwartung, dass jede schulische Kommunikation automatisch sofort beantwortet werden kann. Ich würde die App nicht wie einen privaten Messenger behandeln. Wenn eine Nachricht unklar ist, sollte die Rückfrage über den von der Schule vorgesehenen Weg erfolgen. Das ist besonders wichtig, weil eine zentrale Plattform zwar Informationen bündeln kann, aber nicht jede Situation in ein spontanes Gespräch verwandelt.
Auch die technische Voraussetzung sollte man vor der Installation im Blick behalten: Auf Android wird mindestens Version 7.0 benötigt. Für viele Geräte ist das kein Hindernis, bei älteren Smartphones kann es aber entscheidend sein. Die derzeitige Android-Version der App ist 1.16.5. Wer ein älteres Gerät verwendet, sollte daher zuerst prüfen, ob die Installation und der anschließende Betrieb tatsächlich möglich sind, bevor die Anwendung als gemeinsamer Kommunikationskanal eingeplant wird.
Ich sehe außerdem einen sozialen Stolperstein: Eine Schule kann nicht davon ausgehen, dass alle Familien digitale Informationen auf dieselbe Weise wahrnehmen. Manche öffnen eine App regelmäßig, andere schauen nur gelegentlich hinein. Deshalb sollte die Nutzung klar kommuniziert werden. Wenn nicht feststeht, ob DieSchulApp der verbindliche Kanal oder nur eine zusätzliche Möglichkeit ist, entsteht trotz zentraler Plattform wieder Unsicherheit.
Konkrete Alltagssituationen, in denen sie hilft
Ein realistisches Beispiel ist ein gewöhnlicher Abend vor einem Schultag. Ein Elternteil möchte nicht durch mehrere Gruppen suchen, ob es eine neue Information für die Klasse gibt. In der App lässt sich der schulische Kommunikationsweg gezielt prüfen. Wird dort eine relevante Mitteilung angezeigt, kann die Familie sofort entscheiden, ob etwas vorbereitet, unterschrieben, eingepackt oder eingeplant werden muss. Der Gewinn besteht weniger in spektakulären Funktionen als in einem klareren Ablauf.
Auch bei mehreren Kindern kann die zentrale Struktur hilfreich sein. Statt Informationen aus verschiedenen Klassen in einem einzigen privaten Chat zu sammeln, lassen sich die schulischen Hinweise gedanklich nach ihrer jeweiligen Zugehörigkeit sortieren. Mein praktischer Rat wäre, jede Nachricht sofort einem Kind und einem konkreten Anlass zuzuordnen. So verhindert man, dass eine wichtige Information später zwar noch auffindbar ist, aber nicht mehr eindeutig zugeordnet werden kann.
Für Lehrkräfte kann die App besonders dann entlastend sein, wenn wiederkehrende Hinweise an dieselbe Gruppe gehen. Der Vorteil liegt nicht nur darin, dass eine Nachricht einmal formuliert wird. Entscheidend ist auch, dass die Empfänger wissen, wo sie nachsehen müssen. Das kann Rückfragen reduzieren, allerdings nur, wenn die Schule den Kanal einheitlich nutzt und die Nachrichten nicht parallel an mehreren Stellen mit unterschiedlichen Formulierungen verteilt.
Für Schülerinnen und Schüler ist die Anwendung dann interessant, wenn sie schrittweise mehr Verantwortung für schulische Informationen übernehmen sollen. Ich würde sie aber nicht einfach mit allen organisatorischen Aufgaben alleinlassen. Gerade jüngere Kinder profitieren davon, wenn Eltern zunächst gemeinsam prüfen, wie Mitteilungen zu verstehen sind und welche Konsequenz daraus folgt. Die Altersfreigabe ab 0 Jahren sagt wenig darüber aus, wie selbstständig ein Kind die Inhalte sinnvoll nutzen kann.
Stärken, Grenzen und der Vergleich mit üblichen Alternativen
Im Vergleich zu E-Mail kann eine schulische Plattform übersichtlicher wirken, weil die Kommunikation stärker an die Schulgemeinschaft gebunden ist. E-Mail bleibt flexibel und ist fast überall verfügbar, führt aber schnell zu überfüllten Postfächern, Weiterleitungen und unklaren Betreffzeilen. DieSchulApp ist für den schulischen Zusammenhang spezialisierter, dafür hängt ihr Nutzen stärker davon ab, ob die jeweilige Schule sie wirklich als festen Kanal verwendet.
Private Messenger sind im Alltag oft schneller und vertrauter. Sie eignen sich gut für kurze Absprachen innerhalb kleiner Gruppen, bringen aber Fragen zu Zuständigkeit, Auffindbarkeit und Vermischung von privaten und schulischen Themen mit sich. Eine dedizierte Schul-App wirkt hier ordentlicher, ist aber weniger spontan. Wer vor allem sofortige Einzelgespräche erwartet, könnte einen Messenger als bequemer empfinden.
Auch ein allgemeiner Kalender hat seine Berechtigung. Er ist besser geeignet, wenn ich Termine, persönliche Aufgaben und Familienplanung gemeinsam verwalten möchte. DieSchulApp sollte ich eher als Quelle schulischer Informationen betrachten und wichtige Termine bei Bedarf zusätzlich in meinen Kalender übertragen. Genau diese Kombination ist für mich sinnvoller, als von einer einzigen Anwendung zu verlangen, gleichzeitig Nachrichtenarchiv, Aufgabenliste und Familienkalender zu sein.
Die Grenze liegt also nicht unbedingt in der Idee, sondern in der Abhängigkeit vom Umfeld. Wenn Lehrkräfte, Verwaltung und Eltern unterschiedliche Wege verwenden, bleibt der alte Kommunikationsaufwand bestehen. Wer eine vollständig unabhängige Organisations-App sucht, die ohne Beteiligung einer Schule sofort ihren ganzen Nutzen entfaltet, sollte sich nach einer anderen Lösung umsehen. Diese Anwendung ist kein persönlicher Organizer, den man allein vollständig einrichten kann.
Für wen sich die Installation lohnt
Ich würde DieSchulApp vor allem Eltern empfehlen, deren Schule sie aktiv für Mitteilungen und organisatorische Kommunikation einsetzt. Auch Lehrkräfte und schulische Verantwortliche können profitieren, wenn sie einen gemeinsamen Ort für relevante Informationen schaffen möchten. Für Familien mit mehreren Kindern kann die zentrale Anlaufstelle besonders angenehm sein, weil schulische Nachrichten nicht vollständig in verschiedenen privaten Kanälen verteilt werden müssen.
Weniger passend ist sie für Menschen, die ausschließlich Lerninhalte, Prüfungsvorbereitung oder Übungen erwarten. Dafür ist ihre Rolle zu organisatorisch. Ebenso würde ich sie nicht als alleinige Lösung für persönliche Aufgabenplanung empfehlen. Wer seine Woche detailliert mit Erinnerungen, privaten Terminen und individuellen Checklisten steuern möchte, braucht wahrscheinlich zusätzlich einen Kalender oder eine Aufgaben-App.
Vor der Entscheidung würde ich deshalb eine einfache Frage stellen: Nutzt meine Schule die App verbindlich und regelmäßig? Wenn die Antwort ja lautet, ist die Installation naheliegend, denn dann entsteht der Wert aus dem direkten Zugang zu den relevanten Informationen. Wenn die Schule sie nur sporadisch erwähnt, sollte man die App eher als ergänzenden Kanal betrachten und nicht davon ausgehen, dass dort jede wichtige Nachricht landet.
Mein Weg zu einer verlässlichen Nutzung
Nach der Einrichtung würde ich mir eine feste kurze Routine angewöhnen, statt die App ständig nebenbei zu öffnen. Ein Blick zu einem passenden Zeitpunkt, etwa im Rahmen der täglichen Schulorganisation, ist oft sinnvoller als viele unregelmäßige Kontrollen. Dabei prüfe ich zuerst neue Mitteilungen, dann die betroffene Gruppe und zuletzt die konkrete Handlung. Diese Reihenfolge hält den Vorgang überschaubar.
Wenn eine Nachricht eine Aufgabe auslöst, würde ich sie nicht nur innerlich abhaken. Ein Termin gehört in den Kalender, eine Besorgung auf die Einkaufsliste und eine Rückfrage an die zuständige Person. Das ist einer meiner wichtigsten Hinweise: Die App kann der Startpunkt sein, aber der letzte Schritt muss in der persönlichen Organisation stattfinden. Wer das konsequent macht, erlebt eher einen echten Nutzen als jemand, der Nachrichten nur sammelt.
Lehrkräfte sollten umgekehrt darauf achten, Mitteilungen möglichst eindeutig zu adressieren. Eine Nachricht sollte erkennen lassen, welche Gruppe gemeint ist und ob eine Reaktion erforderlich ist. Für Eltern und Lernende reduziert das die Unsicherheit deutlich. Gerade bei einer Plattform, die mehrere Rollen zusammenbringt, ist klare Sprache wichtiger als eine möglichst große Menge an Informationen.
Die kostenlose Nutzung senkt die Einstiegshürde, was für Familien und Schulen praktisch ist. Trotzdem würde ich vor der vollständigen Umstellung prüfen, ob alle Beteiligten den vorgesehenen Ablauf verstanden haben. Der Preis allein entscheidet nicht über die Alltagstauglichkeit. Eine kostenlose App, die niemand regelmäßig öffnet, bringt weniger als ein klar vereinbarter Kommunikationsweg, den alle kennen und nutzen.
Mein abschließender Eindruck
DieSchulApp ist für mich eine zweckmäßige Lösung für ein sehr konkretes Problem: schulische Kommunikation soll nicht zwischen Zetteln, E-Mails und privaten Chats verloren gehen. Ihre Stärke liegt in der gemeinsamen Ausrichtung auf die Schulfamilie, nicht in einer möglichst großen Sammlung allgemeiner Funktionen. Wer diesen Schwerpunkt versteht und die Anwendung als zentralen Informationspunkt nutzt, kann den täglichen organisatorischen Aufwand spürbar ruhiger gestalten.
Ich würde sie aber nicht blind als vollständigen Ersatz für alle anderen Werkzeuge einsetzen. Die Schule muss den Kanal aktiv pflegen, die Nutzer müssen ihre Zuordnung korrekt einrichten, und wichtige Aufgaben sollten weiterhin im persönlichen Kalender oder in einer Aufgabenliste landen. Genau diese Grenzen sollte man vor der Installation kennen, damit die Erwartungen realistisch bleiben.
Mit einer Veröffentlichung vom 18.08.2015 gehört die App zu den länger verfügbaren Angeboten in diesem Bereich. Die aktuelle Android-Version 1.16.5 und die Unterstützung ab Android 7.0 machen sie für viele Android-Geräte zugänglich. Mein persönliches Fazit fällt deshalb klar, aber nicht uneingeschränkt aus: Wenn deine Schule DieSchulApp als festen Kommunikationsweg verwendet, würde ich sie installieren und mit einer kleinen täglichen Prüfroutine beginnen. Für reine Lerninhalte oder eine umfassende private Planung würde ich dagegen eine darauf spezialisierte Alternative ergänzend nutzen.
Der beste erste Schritt ist simpel: App installieren, die eigene schulische Zuordnung sorgfältig einrichten und anschließend eine aktuelle Mitteilung bis zu ihrer konkreten Konsequenz verfolgen. Wenn dieser erste Vorgang ohne Umwege gelingt, weißt du schnell, ob DieSchulApp in deinem Schulalltag tatsächlich den Platz verdient, den sie verspricht.
Highlights
- Übersichtliche Verwaltung von Stundenplan
- Vertretungen und schulischen Terminen
- Schnelle Mitteilungen erleichtern die Kommunikation zwischen Schule
- Eltern und Schülern
- Dokumente und Informationen sind zentral an einem Ort verfügbar
- Weniger Papierkram durch digitale Entschuldigungen und Anfragen
- Praktisch im Alltag
- da wichtige Schulinfos mobil abrufbar sind
Einschränkungen
- Funktionsumfang und Inhalte hängen stark von der jeweiligen Schule ab
- Ohne aktive Internetverbindung sind manche Informationen nicht verfügbar
- Benachrichtigungen können bei vielen Meldungen schnell unübersichtlich werden
- Die Einrichtung erfordert meist Zugangsdaten oder einen Einladungscode der Schule
- Nicht jede Funktion ist für alle Nutzergruppen gleichermaßen relevant
Häufig gestellte Fragen
Was ist DieSchulApp und für wen ist sie gedacht?
DieSchulApp ist eine digitale Kommunikations- und Organisationsplattform für Schulen, Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler. Je nach Einrichtung können darüber Nachrichten, Termine, Vertretungspläne, Stundenpläne, Hausaufgaben, Dokumente oder wichtige Hinweise bereitgestellt werden. Welche Funktionen tatsächlich verfügbar sind, hängt von der jeweiligen Schule und deren gewähltem Tarif beziehungsweise der individuellen Einrichtung der App ab.
Wie kann ich mich bei DieSchulApp anmelden?
Die Anmeldung erfolgt normalerweise über Zugangsdaten, die von der Schule oder der zuständigen Verwaltung ausgegeben werden. In vielen Fällen müssen Eltern oder Schüler zunächst eingeladen beziehungsweise einer Klasse oder Lerngruppe zugeordnet werden. Beim ersten Start sollte man die Anweisungen der Schule genau befolgen. Falls Zugangsdaten fehlen, nicht funktionieren oder ein Konto gesperrt ist, hilft in der Regel das Schulsekretariat oder der interne Ansprechpartner weiter.
Welche Informationen kann ich mit DieSchulApp erhalten?
Der konkrete Inhalt unterscheidet sich je nach Schule, grundsätzlich kann DieSchulApp jedoch zentrale Informationen an einem Ort bündeln. Dazu gehören beispielsweise schulische Nachrichten, Termine, Elternbriefe, Unterrichtsänderungen, Abwesenheiten, Aufgaben, Dateien und Erinnerungen. Praktisch ist vor allem, dass wichtige Mitteilungen nicht ausschließlich über Papier oder verschiedene Messenger verteilt werden müssen. Nutzer sollten dennoch regelmäßig prüfen, welche Bereiche ihre Schule tatsächlich aktiviert hat.
Ist DieSchulApp kostenlos und entstehen zusätzliche Kosten?
Ob für die Nutzung Kosten entstehen, hängt vom Modell der jeweiligen Schule und den Bedingungen des Anbieters ab. Für Eltern und Schüler kann der Zugang möglicherweise kostenlos sein, während die Schule eine Lizenz oder Verwaltungsgebühr übernimmt. Vor dem Download empfiehlt es sich, die Angaben im jeweiligen App Store sowie die Informationen der Schule zu prüfen. Auch optionale Funktionen oder bestimmte Zusatzangebote können abweichend geregelt sein.
Wie sicher sind meine Daten in DieSchulApp und welche Berechtigungen werden benötigt?
Bei einer Schul-App werden häufig personenbezogene Informationen verarbeitet, weshalb Datenschutz und sichere Zugangsdaten besonders wichtig sind. Vor der Nutzung sollte man die Datenschutzerklärung und die von der Schule bereitgestellten Hinweise lesen. Je nach Funktionen kann die App beispielsweise Benachrichtigungen, Dateien oder Kalenderinformationen benötigen. Sinnvoll ist es, nur notwendige Berechtigungen zu erlauben, ein starkes Passwort zu verwenden und das Konto nicht auf gemeinsam genutzten Geräten dauerhaft angemeldet zu lassen.







